Schraubzwingen für Heimwerken, Industrie und Hobby
Schraubzwingen werden auch Schraubstock, Einhandzwinge, Klemmzwinge oder Leimzwinge genannt. Dieses praktische Spannwerkzeug kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine Vorrichtung stabil fixiert werden muss. Bei Projekten mit EPODEX Produkten sind Zwingen geeignet, um das Werkstück während der Aushärtungszeit des Kunstharz in der Position zu Fixieren. Auch beim Bau eines Rivertischs sind Sie extrem hilfreich. Denn eins steht fest: nur eine sichere Fixierung garantiert sichere Arbeit – egal ob beim Schweißen, Bohren, Fräser oder Sägen.
Vorteile von Schraubzwingen
Schraubzwingen spannen, pressen oder halten ihr Werkstücke während der Bearbeitung. Nicht umsonst gehören Sie zur Grundausstattung eines jeden Handwerkers. Trotz der geringen Größe können die Zwingen sehr starke Anpresskräfte aufbauen und halten.
Die Schraubzwingen erleichtern dadurch zahlreiche handwerkliche Arbeiten, wie Verleimen, Schleifen oder Polieren. Je nach Einsatzbereich benötigen Sie verschiedene Schraubzwingen in passenden Größen. Die Zwingen lassen sich immer wiederverwenden, ohne ihre Spannkraft zu verlieren.
Einhandzwingen kaufen
Zwingen erhalten Sie Online und im stationären Handel. Je nach Vorhaben benötigen Sie andere Modelle Schraubzwingen. Es lohnt sich daher, eine Auswahl an Klemmzwingen in seine Grundausstattung aufzunehmen, um jederzeit den richtigen Schraubstock für ihr Projekt parat zu haben. Wenn Sie ein konkretes Projekt planen und gezielt Zwingen dafür auswählen möchten, beziehen Sie in ihre Produktauswahl immer den zu bearbeitenden Werkstoff, die benötigte Spannweite, die Fixierkraft und Anpresskraft ein. Bedenken Sie auch, ob die allein, oder mit mehreren Personen gleichzeitig arbeiten. Für die meisten, nicht industriellen Arbeiten reichen Einhandzwingen in der passenden Größe aus.

Yannick Schulz
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Zwingen für Modellbau und Formenbau
Auch bei großen und komplexen Arbeiten kommt es oft auf eine sichere Fixierung an. Sowohl im Modellbau als auch im Formenbau kommen daher Zwingen zum Einsatz.
Schraubzwingen werden hier nach Spannweite und Ausladung unterschieden. Die häufigste Verwendung finden Schraubzwingen mit Ausladungen von 50 bis 175 mm und Spannweiten von 100 bis 1000 mm. Für große Schraubzwingen ist auch der Begriff Schraubknecht geläufig. Große Schraubknechte für die Industrie haben Spannlängen bis zu einer Länge von 3.000 mm und Tiefen zu 500 mm.
Spannmittel Vergleich
Von dem beliebten Spannmittel gibt es diverse Varianten. Sehr oft werden Temperguss-Schraubzwingen verwendet, die beim starren Spannen eine hohe Spannkraft erreichen. Beim Verleimen von Holz eignet sich diese, eher günstige Zwinge am besten. Die stark dämpfende und hochwertige Ganzstahlzwinge ist bei Arbeiten zu empfehlen, wo es auf eine sehr starke Fixierung ankommt.
Einhandzwingen sind besonders günstig und können auch mit einer Hand bedient werden. Das ist ein Vorteil, wenn Sie allein arbeiten. Diese Zwingen reichen oft für den Hausgebrauch, erreichen aber nicht so hohe Anpresskräfte wie andere Schraubzwingen. Sogenannte Parallelschraubzwingen aus Stahl, haben eine doppelte Spindelführung, die dazu führt, dass die Spannflächen sich immer exakt parallel bewegen und die Werkstücke sich nicht gegeneinander verschieben. Bei Kantenzwingen werden die Kanten eines Werkstücks ein zweites Werkstück aufgepresst.
Es gibt auch Zwingen, die extra für die Verleimung von Türen und Tischplatten verwendet werden, sogenannte Türenspanner. Sie bestehen aus einer Stahlschiene auf der eine, mittels Schraubspindel verschiebbare Druck- und Gleitbacke aufgebracht ist.
Bei Tiefspann-Schraubzwingen handelt es sich im Zwingen, mit einer besonders hohen Spanntiefe von 200 – 400 mm.


